Andreas Walz - Dezember 2017

Sehr geehrter Herr Reck,

Danke, dass Sie den öffentlichen Schweinwerfer auf die menschenverachtenden Schriftsätze eines geschätzten Künstlers unserer Stadt gerichtet haben und den Blick von seiner bildenden Kunst auf seine Weltanschauung gelenkt haben. Ihre fundierte Aufarbeitung des Falles zeugt vom aktiven Wegsehen der Verantwortlichen. Als Bürger dieser Stadt kann man sich dafür nur schämen. Zeit, dass sich der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung ÖFFENTLICH mit dem Thema eingehend befasst und ein klares Signal für Demokratie und Toleranz setzt. Die Kunst eines offenkundig rechtsradikalen Demokratiefeindes hat in einem deutschen Rathaus nichts zu suchen. Darüber hinaus sollten sich die aktuellen Vorstände der Dr. Wolf-Kalz-Stiftung Gedanken machen, ob Sie Ihren guten Namen weiterhin mit dem des Stifters in Verbindung gebracht sehen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Walz