Stefan Engelmann - Juli 2016

Einen schönen guten Tag Herr Dr. Reck,
Ihre Berichterstattung ist stets interessant, kritisch und gut aufgearbeitet. Ihr Bericht über das Thema Mediation in Zeiten,

in denen die Gerichte oftmals überlastet sind, und die mit der Rechtsprechung beauftragten Behörden oftmals nicht ausreichend den Sachverhalt erforschen (siehe ihr Bericht über den Mord an Dieter Huber), stellt die notwendige Eigenverantwortung jedes einzelnen für ein besseres Miteinander in den Mittelpunkt. Das lässt sich mit einem bildhaften Beispiel verdeutlichen: Zwei Kinder streiten sich um eine Walnuss. Die Eltern schlagen kurzerhand vor: Dann teilt euch die Nuss. Auf den ersten Blick eine salomonische Lösung. Fragt man die Kinder, was sie mit der Nuss vorhaben, antwortet das eine Kind, dass es die Nuss essen will, das andere möchte die Nussschalen zum Bootspielen auf dem Wasser haben. Das beste Lösungsangebot liegt somit bei den Streitenden selbst, indem der eine dem anderen den Inhalt der Nuss anbietet und dafür beide Nussschalen erhält.

Meditative Grüße
Stefan Engelmann,
Diplommediator
Bellamont