Alois Müller Mai 2014

Hallo, Herr Dr. Reck
mein volles Lob, meine volle Anerkennung für Ihren Artikel im Aprilheft über die seltsame Haltung von Grün/Rot in der Landesregierung und in den beiden Parteien „Grüne" und „SPD", auch hier im Kreis Biberach.


Es ist schon seltsam, wie in Delegierten-Versammlungen und Parteitagen, aber auch vor Ort, zu Recht gegen die Doppelfunktion der Bürgermeister argumentiert wird, und wie dann ganz still und heimlich dieses Thema totgeschwiegen wird.
Geben Sie mein Lob bitte auch an Guy-P. Dorner weiter. Im Bekanntenkreis, aber auch in politischen Diskussionen kann ich aufgrund Ihres Artikels nunmehr auch besser anhand der Hinweise auf die Abläufe in den beiden Parteien argumentieren.
Meine Forderung ist auch schon immer, die Demokratie durch Verhinderung von Doppel-Funktionen wie Bürgermeister/Kreisrat oder Landrat/MdL (unseliges Beispiel Peter Schneider) zu stärken. Sie haben mir aus der Seele gesprochen.
Schon bei der Aufstellung zur Kreistagswahl in 2004 hatte ich und andere auf den Zwiespalt verwiesen, daß die Grünen schon immer die Doppelfunktion von Bürgermeister und Kreisrat
verneint hatten, aber Elmar Braun und Kai Fark (damals noch grüner Bürgermeister von Warthausen) hatten solch ein großes Gewicht, dass sie bei dem damaligen Verbund der ÖGB (ökologisch grünes Bündnis) sich gegen die Stimmen von Grünen und ÖDP (der ich angehöre) durchgesetzt haben.
Daher hatte ich bei der Vorbereitung zur Kreistagswahl in 2009 dafür gekämpft, dass sich die ÖDP von den Grünen trennt, was wir auch damals und auch in diesem Jahr taten und als eigene Liste auftraten/auftreten mit der klaren Forderung im Wahlflyer: „Bürgermeister gehören nicht in den Kreistag"


Mit freundlichen Grüßen
Alois Müller, Maselheim/Sulmingen