Jürgen Hirschmann Juni 2007

Zum Titelthema "Das Monopol schlägt zurück" der Mai-Ausgabe 2007:


Jürgen Hirschmann, Geschäftsmann in Aulendorf, reagiert auf den Versuch von „akzent", ihn als Anzeigenkunde zu gewinnen,

mit einem ausführlichen Brief an die Medienberaterin Janine Driemel, den er BLIX zur Verfügung gestellt hat. Jürgen Hirschmann empört sich in seinem Schreiben über die miserable Berichterstattung der Schwäbischen Zeitung über seine Heimatstadt, wissend, dass „akzent" ebenfalls ein Produkt des Schwäbischen Verlages ist. Wir veröffentlichen den Brief auszugsweise.

So, Frau Driemel, und jetzt kommen Sie und wollen in Ihrem Infoblatt das „große Stadtportrait Aulendorf" schreiben. Sie schreiben von idyllischer Lage und hervorragender Lebensqualität, Highlights wo man hinschaut. Ich bin schlichtweg sprachlos. Wenn der Schwäbische Verlag unser Anzeigenbudget abernten will, ist er wohl gerne bereit, in den süßesten Tönen zu schreiben. Aber da machen wir nicht mit, schon gar nicht beim Schwäbischen Verlag.
Wir haben hier in Aulendorf mit BLIX eine lesenswerte, vor allem journalistisch gut gemachte Publikation. Dort findet man auch mal gut recherchierte Artikel über Themen, über die sich der Schwäbische Verlag ausschweigt. Ihr Magazin „akzent" hingegen besteht zu 100 Prozent aus bezahlten Anzeigen. Sie werben sogar damit, dass die Anzeigen „wie redaktionelle Beiträge" aussehen. Schon allein dies würde ich gerne mal von einem Anwalt für Presserecht kritisch hinterfragen lassen.
Als Aulendorfer Unternehmer zählen wir viele Ihrer potenziellen Anzeigeninteressenten zu unseren langjährigen Kunden. Egal, mit wem man darüber spricht, der Unmut über die schlechte Qualität der Schwäbische Zeitung im Allgemeinen und der Ärger über die mangelnde Lokalberichterstattung im Speziellen ist bei allen gleich. Ob unsere Kunden Anzeigen bei Ihnen schalten, entscheiden sie selbst. Wir können Ihnen nur unsere Argumente nennen, warum WIR es nicht tun.

Jürgen Hirschmann, Aulendorf