Geschichte

Biberach hat einen Toten, der weltbekannt ist. Es ist Matthias Erzberger, der am 11. November 1918 mit seiner Unterschrift unter das Waffenstillstandsabkommen den Ersten Weltkrieg beendet hat. Ermordet wurde Erzberger drei Jahre nach seiner Unterschrift von rechtsradikalen Offizieren, die ihrem General Paul von Hindenburg folgten. Und während das Opfer in Stille auf dem Biberacher Friedhof liegt, schmückt der Name des geistigen Vaters der Mörder die zentrale Einkaufsstraße, die just am Rathaus auf den Marktplatz stößt.

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