KULTUR & FREIZEIT: Der Verrat des „Junker Jörg“

In Armut geboren, rechtlos und erbärmlich gelebt, in tiefem Elend gestorben, oftmals eines gewaltsamen Todes: Das war das Los der ober- schwäbischen und Allgäuer Bauern zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Als einen Zehnten Pacht zahlende und drückende Frondienste leistende Leibeigene konnten sie jederzeit von Haus und Hof gejagt werden, ohne dass ihnen ein Gericht oder die Kirche zu Hilfe kam. So erhoben sie sich, um in den Bauernkriegen das Joch der Feudalherrschaft erträglicher zu machen. Dabei bauten sie in ihrem Glauben ganz auf Martin Luther.

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